Evrim Sommer

Gegendarstellung: Die Wahrheit hat gewonnen - die BZ verloren

In Vorbereitung auf den 1. Mai in Berlin veröffentlichte die BZ eine Serie mit dem Titel "Der 1.-Mai-Komplex – Wie die linksextreme Mafia in Berlin organisiert ist". Im zweiten Teil dieser Serie, die den Titel "Das geheime Netzwerk der linken Chaoten und ihrer Helfer" trug, diffamierte die BZ linke Anwälte und Politikerinnen sowie deren Mitarbeiter. Dabei handelte es um völlig legal agierende Linke, die in der Öffentlichkeit stehen. Selbst antifaschistisches Engagement wurde dämonisiert (siehe Artikel in der Jungen Welt).

In diesem Zusammenhang wurde in einer Spalte mit der Überschrift "Die Drahtzieher der linken Szene" über mich berichtet. Mir wurde unterstellt, ich hätte 2009 die Revolutionäre 1.Mai-Demo angemeldet, bei der es zu Aussschreitungen gekommen war. Das ist falsch.

Gegen diese Unterstellung bin ich juristisch vorgegangen. Der renomierte Medienanwalt Johannes Eisenberg erwirkte per einstweiliger Verfügung den Druck einer Gegendarstellung, die am 29. April 2011 zunächst unvollständig und am 13. Mai 2011 erneut und Urteils-konform veröffentlicht wurde.

Darüberhinaus erwirkte Herr Eisenberg per Gerichtsbeschluss, dass der oben genannte Artikel nicht mehr im Internet erscheinen darf.

Ich spreche Herrn Eisenberg hiermit noch einmal meinen Dank aus.

Der Text der Gegendarstellung vom 13. Mai 2011 lautet wie folgt:

Gegendarstellung
Sie schreiben in der BZ vom 19. April 2011 unter der Überschrift "Die Drahtzieher der linken Szene": "Evrim Baba-Sommer, Berliner Abgeordnete der Linkspartei: 2009 meldete Sie die 1.Mai-Demo an, bei der es zu Ausschreitungen kam..." Das ist falsch. Ich habe für den 1. Mai 2009 keine Demonstration angemeldet.
Berlin, den 25. April 2011
Rechtsanwalt Johannes Eisenberg für Evrim Baba-Sommer
Evrim Baba-Sommer hat recht. Die Redaktion

Startseite | Sitemap | Impressum