Keine Frau, die bedroht und gequält, geschlagen und gedemütigt wird, darf allein gelassen werden. Unabhängig von Staatsbürgerschaft und sozialem Status haben Gewaltopfer Anspruch auf sofortige Hilfe und Unterstützung. Doch Bundesgesetze und knappe Kassen machen es den Beraterinnen und Mitstreitern oft schwer, den betroffenen Frauen zu helfen. Sie stoßen an ihre Grenzen, wenn den bedrohten Frauen Abschiebung droht und sie Angst haben, sich überhaupt an Behörden zu wenden. Sie brauchen oft viel Kraft und Zeit, um Frauen zu helfen, die ihnen zustehende finanzielle Unterstützung zu bekommen. Und immer schwerer wird es, bezahlbaren Wohnraum zu bekommen.
Deshalb sollte der Internationale Tage gegen Gewalt auch Gelegenheit sein, denjenigen zu danken, die mit hohem Engagement an jeden Tag des Jahres für die Opfer von Gewalt da sind, sie ermutigen, einen Ausweg zu suchen und ihnen helfen, eine gewaltfreie Perspektive zu finden. Wir setzen uns ganz energisch dafür ein, dass ihre Arbeit gewürdigt wird und Hindernisse beseitigt
Unser Fachgespräch mit Frauen vom Interkulturellen Frauenhaus zum Thema Zwangsverheiratung war sehr erfolgreich. Wir werden die Forderungen und Vorschläge Expertinnen in unseren Antrag selbstverständlich einfließen lassen . Ich möchte mich bei den Frauen des Interkulturellen Frauenhauses für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit bedanken.



