Evrim Baba-Sommer

Editorial

Inline ImageAntifaschismus muss sein!

Am 14. Mai wollten Neonazis im Szene- und Migrantenbezirk Kreuzberg aufmarschieren. Bis zuletzt betrieb die Polizei im Vorfeld eine Geheimhaltetaktik. Eine Auskunft über den Ort und die genaue Route des Aufmarsches wurde verweigert – sogar auf Nachfrage verschiedener Politiker. Er konnte trotzdem durch anti-faschistische Gegendemonstranten verhindert werden. Dabei kam es zu einem skandalösen Fehlverhalten der Polizei. Sie ging mit unangemessener Härte gegen Antifaschistinnen und Antifaschisten vor. Gegenüber den Nazis verhielt sie sich jedoch besonders zurückhaltend.

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Frauenpolitik

Inline ImageNeue Veranstaltungsreihe

Macherinnen! Über die Arbeit von Frauenprojekten die bewegen
Die Arbeit von Frauenprojekten ist für Berlin unverzichtbar. Im Rahmen meiner neuen Veranstaltungsreihe besuche ich Projekte, in denen Frauen durch ihre engagierte Arbeit besonders viel bewegen.
Die Pilotveranstaltung findet am Mittwoch, den 22. Juni um 18.00 Uhr im Bildungs- und Beratungszentrum RAUPE UND SCHMETTERLING - FRAUEN IN DER LEBENSMITTE e.V., Pariser Str. 3, 10719 Berlin statt.

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Antifaschismus

Ilse Stöbe - Eine vergessene deutsche Antifaschistin

Ilse Frieda Gertrud Stöbe wurde 1911 in Berlin geboren und wuchs in Lichtenberg auf. Sie war das Kind einer Arbeiterfamilie und eignete sich früh die Gedanken Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts an. Bereits im Alter von 18 Jahren trat sie in die KPD ein.
Sie nahm nach ihrer Ausbildung eine Stelle als Sekretärin beim liberalen "Berliner Tageblatt"an. Nach der Machübernahme der Nazis ging Stöbe als Auslandskorrespondentin der Neuen Zürcher Zeitung nach Warschau. Zu diesem Zeitpunkt verfügte Stöbe schon über Kontakte nach Moskau, die sie später als Mitarbeiterin im Auswärtigen Amt in Berlin nutzte, um den sowjetischen Geheimdienst vor einer drohenden Kriegsgefahr zu warnen.

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Inline ImageElfriede Brüning in der Anna Seghers Bibliothek

Am 17. Mai 2011 las die bekannte Autorin Elfriede Brüning anlässlich des 100. Geburtstags der deutschen Journalistin und antifaschistischen Widerstandskämpferin, Ilse Stöbe, aus ihrem Buch "Gefährtinnen: Porträts vergessener Frauen". Diese Lesung veranstaltete ich in Kooperation mit der Anna-Seghers-Bibliohek. Die Lichtenberger Kultur-Stadträtin, Katrin Framke, eröffnete die Veranstaltung. Im Anschluss an die Lesung diskutierte das sehr interessiertes Publikum über Ilse und Elfriede. Mit der Lesung wollten wir die Forderung der Partei DIE LINKE. Lichtenberg unterstreichen, der Antifaschistin Ilse Stöbe wieder öffentlich zu gedenken.





Inline ImageDie Arbeitshäuser Rummelsburg

Gedenken an vergessene Verbrechen
Antifaschistisches Gedenken heißt auch, den vergessenen Opfern der Nazis zu gedenken. Ein Ort, an dem nationalsozialistisches Unrecht verübt wurde, ist Rummelsburg. Der Name ist vielen noch aus der DDR-Zeit bekannt, denn dort befand sich ein berühmt-berüchtigtes Gefängnis. Weniger bekannt ist die Geschichte der Rummelsburger Arbeitshäuser, die später in den Gefängnisbau integriert wurden.
Im 19. Jahrhundert waren die Arbeitshäuser in Rummelsburg für die Unterbringung von sozial Schwachen errichtet worden. Während der NS-Zeit wurden sie zu einem Ort der Internierung sogenannter Asozialer. Dies waren oft psychisch Kranke, Bettler, Obdachlose, Homosexuelle oder Sinti und Roma.

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Verschiedenes

Inline ImageDie Wahrheit siegt – BZ verliert!


Gegendarstellung zu einer Falschmeldung
In Vorbereitung auf den 1. Mai in Berlin veröffentlichte die BZ eine Serie mit dem Titel "Der 1.-Mai-Komplex – Wie die linksextreme Mafia in Berlin organisiert ist".
In diesem Zusammenhang wurde in einer Spalte mit der Überschrift "Die Drahtzieher der linken Szene" über mich berichtet. Mir wurde unterstellt, ich hätte 2009 die Revolutionäre 1.Mai-Demo angemeldet, bei der es zu Aussschreitungen gekommen war. Das ist falsch. Gegen diese Unterstellung bin ich juristisch vorgegangen. Der renomierte Medienanwalt Johannes Eisenberg erwirkte per einstweiliger Verfügung den Druck einer Gegendarstellung.


 

Termine

  • 21. Juni 2011, 17.00 Uhr
    Informationsgespräch Landes-konferenz der Frauenbeauftragten an Berliner Hochschulen mit Evrim Baba-Sommer, MdA
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Unter den Linden 6, Raum 3031

     
  • 22. Juni 2011, 18.00 Uhr
    Macherinnen! Über die Arbeit von Frauenprojekten die bewegen
    Evrim-Baba-Sommer, MdA im Gespräch über die berufliche (Neu-) Orientierung von Frauen

    Bildungs- und Beratungszentrum
    RAUPE UND SCHMETTERLING FRAUEN IN DER LEBENSMITTE e.V.
    Pariser Str. 3
     
  • 24. Juni 2011, 11.00 Uhr
    Namensgebung "Margarete Steffin" an VHS Lichtenberg
    Paul- Julius-Str. 71
     
  • 28. Juni 2011, 19.00 Uhr
    "Auf gepackten Koffern" Flüchtlingsschicksale von Frauen Im Gespräch mit Evrim Baba-Sommer, MdA mit Aktiven der Partei DIE LINKE. in Moabit Moderation: Peter Bohl
    Rathaus Tiergarten, Kleiner Saal
    Mathilde-Jacob-Platz
      
  • 30. Juni 2011, 16.00 Uhr
    Sommerempfang des Bezirks-verbandes der Partei DIE LINKE. Lichtenberg
    Schloss Friedrichsfelde, Tierpark Berlin, Straße Am Tierpark


Bürgersprechstunde

  • nächste Sprechstunde:
    15. Juni – 17:00 - 18:30 Uhr

  • Ort:
    Bürgerbüro Ahrenshooper Straße 5
    13051 Berlin

    Um Anmeldung wird gebeten:
    Tel.: 030 23 25 25 59
    E-Mail: baba-sommer@linksfraktion-berlin.de

Impressum


V.i.S.d.P: Evrim Baba-Sommer (MdA)
Die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchner Straße 5, 10111 Berlin-Mitte
Telefon: 030 23 25 25 59
Telefax: 030 23 25 25 15
E-Mail: baba-sommer@linksfraktion-berlin.de
Web: http://evrimbabasommer.de