Evrim Baba-Sommer

Editorial

Inline ImageDer Wahlkampf hat begonnen

Der Koalitionspartner SPD blockiert auf einmal die Gelder für den Öffentlichen Beschäftigungssektor (ÖBS) und hindert uns an der Umsetzung des wichtigen Projektes. Klaus Wowereit wirft dem Wirtschaftssenator Harald Wolf mangelnde Wirtschaftskompetenz vor, nur weil er sich für ein Nachtflugverbot am neuen Großflughafen BBI ausspricht.

Und DIE GRÜNEN profitieren von der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima. Ihr Name steht für die Anti-AKW-Bewegung und suggeriert das Ende der Atomkraft. Allerdings ist dies mehr Schein als Sein. Sie haben es in ihrer Regierungszeit nicht geschafft, den Kernausstieg umzusetzen. Auch auf Landesebene sind DIE GRÜNEN regelrechte Wendehälse: in Hamburg bauten sie ein gewaltiges Kohlekraftwerk.

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Antifaschismus

Inline ImageGegen Nazis in der Max-Taut-Schule

Mehr als 800 Lichtenberger Antifaschistinnen und Antifaschisten – besonders Schülerinnen und Schüler sowie Lehrende der Max-Taut-Schule – protestierten am 15. Januar 2011 gegen die "Vereinigungsfeier" der NPD mit der DVU.

Zusammen mit zahlreichen Genossinnen und Genossen der Lichtenberger LINKE war ich vor Ort. Wir wollten zeigen, dass in Lichtenberg keine Versammlung von Neonazis unwidersprochen stattfinden kann.







Antifaschismus auf der Straße und an der Wahlurne

Redebeitrag auf der Kundgebung gegen die NPD-Feier in der Max-Taut-Schule
Im Dezember letzten Jahres haben die DVU und die NPD beschlossen, sich zu einer Partei zusammen zu schließen. Die gute Nachricht ist: es gibt nun eine Nazi-Partei weniger. Die schlechte ist, die neue, größere Nazipartei rechnet mit einem Mitgliederanstieg. Außerdem wird sie den Namenszusatz "die Volksunion" tragen. Experten rechnen damit, dass sie in verschiedene deutsche Landtage einziehen könnte.

Die Nazis wollen in der Max-Taut-Schule ihre Parteien-Fusion inszenieren und den Auftakt zu einem nach eigenen Angaben "fulminanten Berliner Wahlkampf" geben. Es ist ein Skandal, dass die erweiterte NPD dies tun darf. Es ist ein noch größerer Skandal, dass sie dies in einer Schule tut, die noch dazu vom reformorientierten Architekten Max-Taut gebaut wurde, welchen die Nazis diskriminierten und zwangen, seine Arbeit als Architekt aufzugeben. Diese Schule befindet sich außerdem in einer alten Arbeitergegend, in der sich in den 40er Jahren Widerstand gegen die Nationalsozialisten formierte.

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Frauenpolitik

Inline ImageFrauen erobern Männerdomänen und Führungsetagen

Broschüre zu meiner Veranstaltungsreihe "Spitzenpositionen" erschienen
Was macht eine Frau, die in honoriger Runde ignoriert wird? Die in ihrem Rücken spürt, dass man sie milde belächelt, oder an der jemand wie zufällig vorbeischaut, während der Mann neben ihr mit Handschlag begrüßt wird? Im besten Fall lernt sie: nicht zaghaft zu sein. Selbst auf den Menschen zuzugehen und sich die Hand zu nehmen, die einem nicht gereicht wird.

»Spitzenpositionen. Wie Frauen Männerdomänen und Führungsetagen erobern.« vermittelte sehr spannende Einblicke in 14 Leben und berufliche Karrieren. Keiner der Frauen war in die Wiege gelegt worden, wohin der Weg sie führen würde. Aber alle hatten eine gute Ausbildung, wurden von Eltern und in ihrem Umfeld gefördert und gefordert. Sie konnten Neigungen folgen und vielseitige Interessen pflegen. Ihren Weg jedoch haben sie schließlich selbst bestimmt. Sie haben mutig und selbstbewusst Chancen ergriffen. Als etwas Besonderes sehen sie sich nicht.

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Inline Image100 Jahre Internationaler Frauentag

Mit 180 Gästen feierte die Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus den 100. Jahrestag des Internationalen Frauentages. Der Weltfrauentag wurde erstmals im März 1911 in Deutschland gefeiert. Während in den ersten Jahren das Frauenwahlrecht die zentrale Forderung war, steht nun ein Jahrhundert später die immer noch ausstehende Gleichheit am Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. In diesem Rahmen trug ich selbst mehrere Lieder zu Frauenschicksalen in Kurdisch und Türkisch vor.








Inline ImageRote Rosen zum Internationalen Frauentag

Im Jahr 1910 schlug Clara Zetkin auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Damals forderte man "Brot und Rosen", also einen gerechten Lohn (Brot) und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen (Rosen). Zu diesem Anlass habe ich in diesem Jahr wieder rote Rosen vor dem Lindencenter an Frauen aus meinem Wahlkreis in Hohenschönhausen verteilt. Rote Rosen sind schön und sie haben Dornen - wie wir Frauen!




 

 

Termine

  • 01. Mai 2011, 11.00-18.00 
    Bunte Platte, Familienfest Hohenschönhausen
    Warnitzer Bogen
     
  • 7. Mai 2011,11.00 - 14.00 Uhr
    Traditionelle Frauentour mit Evrim Baba-Sommer zu Migrantinnen in Neukölln
    Treffpunkt Richardplatz
    (U-Bhf. Karl-Marx-Straße)
     
  • 17. Mai 2011, 18.00 Uhr
    Elfriede Brüning: "Gefährtinnen: Porträts vergessener Frauen"
    Lesung und Gespräch mit Evrim Baba-Sommer
    Anna-Seghers-Bibliothek
    Prerower Platz 2
    13051 Berlin
     
  • 20. Mai 2011, 16.00 Uhr
    Berliner Landesfrauenkonferenz der Linken
    Karl-Liebknecht-Haus
    Kleine Alexanderstraße 28
    10178 Berlin
      
  • 26. Juni 2011, 19.00 Uhr
    Frauen Fußball WM in Berlin
    Sportplatz Storkower Straße
    Storkower Straße 209
    10369 Berlin

Bürgersprechstunde

  • nächste Sprechstunden:
    18. Mai – 17:00 - 18:30 Uhr
    15. Juni – 17:00 - 18:30 Uhr


  • Ort:
    Bürgerbüro Ahrenshooper Straße 5
    13051 Berlin

    Um Anmeldung wird gebeten:
    Tel.: 23 25 25 59
    E-Mail: baba-sommer@linksfraktion-berlin.de

Impressum


V.i.S.d.P: Evrim Baba-Sommer (MdA)
Die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchner Straße 5, 10111 Berlin-Mitte
Telefon: 030 23 25 25 59
Telefax: 030 23 25 25 15
E-Mail: baba-sommer@linksfraktion-berlin.de
Web: http://evrimbabasommer.de